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So
15
Nov
2009
Campen am See
So, ich lass mal wieder was von mir hören.
Letztes wochenende gabs nicht all zu viel zu berichten, weil wir uns nach diesem supergenialen wochenende in Santos erst mal erholen mussten und einfach mal ein bisschen relaxt ham.
Samstag abend waren wir auf einen Konzert in der Stadt. Dort hat eine Band aus dem Norden gespielt. War richtig schön. Is einfach schon immer die Stimmung bei sowas, die einfach shcon was
hermacht. Alle tanzen richtig ausgelassen, egal ob jung oder alt. Schamfaktor haben die Brasilianer ja sowieso nicht, wie ich schon oft feststellen musste^^
Aber auch die Band war richtig gut. Mit ganz ungewöhnlichen instrumenten für ne band: zb. Akkordion, Querflöte, Klarinette, Geige etc. Und der Sänger war son kleiner doch etwas älterer Mann mit
Hut, der auf der Bühne rumgehüpft ist und richtig Stimmung gemacht hat. also war wirklich interessant.
vollbepackt mit tollen Sachen bei Warten auf den Bus
Dieses Wochenende war dann wieder bisschen mehr los.
Am Freitag nachmittag sind wir wie immer direkt in die Stadt nachm Kindergarten.
Ich habs jetzt endlcih mal geschafft mich auf ne wage zu stellen. In Brasilien muss man das nämlich in der Apotheke machen. Die Leute haben keine Waage zu hause.
Naja jedenfalls hab ich 5 kg zugenommen bis jetzt. Habs eig noch schlimmer erwartet, von demher hats mich nicht so sehr getroffen.
Ich hab es dann endlcih auch einmal geschafft mir eine brasilianische Handykarte zuzulegen. Hier nun meine neue Handynummer: 14 8163600 (ich glaube man muss auch noch die vorwahl von Brasilien vorne hinhängen also 0055)
mal wieder auf der Suche nach ner MitfahrgelegenheitZum Schluss waren wir wie immer im Central, dem Supermarkt hier, einkaufen, damit wir nciht mit den vielen schweren Tüten durch die Stadt laufen müssen. Wie immer wurde es knapp mit der Zeit. Warum haben die heir auch immer nur so die Ruhe weg an den Kassen. Da könnt ich mcih jedes mal aufregen. Des braucht wirklcih min 5 min bis eine Person durch ist. Oftmals sogar ncoh länger. Wir planen deshalb eig immer so 20 min für die Kasse ein. Naja jedenfalls sind wir nach dem Bezahlen schwer schleppend hochgerannt zur Bushaltestelle. Normalerweise ist der Bus ja immer mit brasilianischer Pünktlichkeit da, also 10 min mindestens zu spät. Von dem her waren wir uns eig relativ sicher, dass wir ihn nicht verpasst haben. Nach ner halben Stunde warten war uns dann doch langsam klar, dass er diesmal einfach mal pünktlicher da war. Zur Bestätigung kam dann auch iwann ein Typ auf uns zu und hat gefragt ob wir zur Demetria wollen, denn der Bus wär schon weg.Er hat uns iwie schonmal im bus geshen gehabt und jetzt wiedererkannt. Und da hat dann wieder unser Glück eingesetzt, das uns bis jetzt so schön in Brasilien begleitet hat. Er hat gefragt, ob wie denn ne möglichkeit hätten heim zu kommen. Wir " nööö, nur taxi" aber das is hier wirklich sau teuer. Er hat uns dann angeboten, wir könnten bei ner Freundin von ihm mitfahren, die auch auf der Demetria wohnen würden. Die wär grad ihr auto holen gegangen und müsste bald vorbeikommen. Er hat sie dann auch angerufen und uns gegenseitig beschrieben,damit wir uns auch erkennen. Wir warn mal wieder erstaunt, wie hilfsbereit hier die menschen einfach sind und ham uns ganz glücklich verabschiedet.
Und dann saßen wir da wieder allein an der Bushaltestelle. Die erste halbe Stunde noch ganz eifrig am Ausschau halten. Aber nach 1 1/2 h warten,hatten wir doch so langsam das Gefühl, dass wir
noch ne andere Idee brauchen, wie wir heimkommen. Da wir aber überhaupt keine lust hatten Geld auszugeben, blieb nur noch Carona nehmen übrig (also per Anhalter). Ich hab dann ncoh son schönes
Pappschild gebastelt auf dem" Demetria" stand und hab mich damit dann an die Straße gestellt, während Frauke auf unsere Taschen aufgepasst hat. So leicht bekleidet mit dem Kleid an der Straße
hupen die Leute eigentlich mehr und guggen blöd als dass sie auf die Idee kommen, ein mit zu nehmen. Aber inzwischen bin ich das eigentlich gewöhnt doof angeglotzt zu werden wenn wir auf der
Suche nach ner Mitfahrgelegenheit sind. Man bekommt halt nix geschenkt. Und son bisschen blamieren is ja dann auch nicht soo schlimm.
Nach ca ner halben Stunde kam dann auch die Überraschung. Die Freundin von dem Typ der uns angesprochen hat, kam dann doch noch vorbei und hat mich an der Straße stehend erkannt. So kamen wir mit
2 h verspätung dann doch noch zu Hause an ohne einen Penni gezahlt zu haben.
gemütliches Frühstück in der SonneAm Samstag haben wir dann mal wieder so richtig ausgeschlafen. Unter der Woche wirds ja bei uns immer bisschen eng mim schlaf. Abends geht man mal noch zu den anderen Freiwilligen oder man feiert mal noch in einen Geburtstag rein. So kommt man immer erst spät ins Bett und morgens immer um 6e aufstehen. Da war es am Samstag richtig schön bis 12 Uhr im Bett zu liegen. Und am Morgen dann ein gemütliches Frühstück draußen auf unserer kleinen "Terasse" vor unserer Tür. In der Sonne im Grünen mit vögelgezwitscher drumrum. Ja sowas gönnen wir uns dann doch ab und zu^^
Am Samstag Abend stand dann Campen auf dem Program. Eigentlich wollten wir zu einem ca 1 h entfernten Wasserfall wandern und dort campen. Aber weil die Jungs noch arbeiten mussten bis 6e, Frauke und ich in einer Theatervorstellung waren von der Malu und ihrer Klasse (also die kleine Gastschwester) und die Mädels auch noch im Espaco genug zu tun hatten, wir außerdem nur 1 Zelt organisiert bekommen haben und es schon anfing zu dämmern als wir es endlcih geschafft hatten uns alle zu treffen haben wirs dann nur zu eine See ganz in der Nähe von uns geschafft. Aber hauptsache Campen^^. War auch echt voll cool. Wir ham ein Lagerfeuer gemacht. Leckere Nudeln und Kekse gefuttert. Bier getrunken und sind Baden gegangen.
Die Nacht war dann aber doch etwas unbequem. So ohne Isomatte oder sonstiges, was einem als weiche Unterlage dienen könnte wars auf dem hügeligen Rasen schon etwas unbequem. Die ganze Nacht über
hats immer mal wieder weit entfernt geblitzt,war schon iwie beeindruckend. wir haben nur drauf gewartet dass es anfängt mit Regnen. Aber es hat bis morgens um 8 Uhr angehalten. Dann haben wir
ganz schnell unser Lager abgebrochen, alles aufgeräumt uns sind Frühstücken gegangen. So eine Nacht am See hinterlässt allerdings Spuren^^. Ich fühl mich wie gerädert und hab einen dicken fetten
schnakestich. So mit 4 cm Durchmesser oder so.
Ich hab schon beschlossen. meine nächste Anschaffung könnte vllt eine Isomatte werden. Kann man immer brauchen. Und seis "nur" für iwelche Übernachtungsgäste.
Aber campen macht doch immer wieder Spaß auch wenns nur die Sparversion davon war^^
Ich hab jetzt endlich die Bilder von Carne Botuca, einem Veranstaltung die vor ein paar Wochenenden mal in Botucatu stattfand. Ich glaub ich hab euch davon erzählt. Ich stell die Bilder in meine Galerie.
So, das wars schon wieder von mir. Ich hau mich jetzt mal gleich noch aufs Ohr. Hab iwie nicht wirklcih viel schlafen können auf dem harten Boden. Freu mich jetzt auf ne weiche Matzratze^^
Ganz liebe Grüße aus Brasilien an alle
Do
05
Nov
2009
Santos
Was für ein geniales Wochende. Wirklich. Es war richtig geil. Wir ham so viel erlebt. Jeder Tag war ein kleines Abenteuer für sich.
Unsere Plan war: Wir 4 Mädels (also Frauke, Sally, Antonia und ich) wollen über das verlängerte Wochenende nach Santos. Am besten so billig wie möglich.
Hinreise
am Treffpunkt erst mal ausruhen^^Angefangen hat das ganze am Freitag Abend. Mit brasilanischer Pünktlichkeit kamen haben wir uns ca um kurz vor 6 (geplant war 5) an einer Kreuzug auf der Demetria getroffen. Dort wurde erst mal gechillt in der Sonne gewartet, bis ein nettes Auto vorbei fährt uns uns bis zur großen Straße mitnimmt.
bitte mitnehmenDort gings dann weiter mit Carona (per Anhalter). Nach ca. ner 3/4 h hat uns ich glaube das kleinste und schrottigste Auto das an uns vorbeigefahren ist mitgenommen. Unser Ziel: eine Tankstelle, an der die LKWs die nach Sao Paulo und Santos unterwegs sind immer halt machen.
das hat mich voll an den Film "vier Fäuste gegen Rio" erinnertJetzt wars erst mal Zeit für eine kleine Pause. In der verruchten Keipe auf der anderen Straßenseite haben wir uns dann erst mal ein cerveja gegönnt und uns auf die bevorstehende Reise mental vorbereitet.
unser netter LKW- Fahrer (r.) (sein Namen hab ich nach seim vielen Geplapper "leider" vergessen)Und dann gings auch schon los. Schon der zweite LKW fahrer den wir gefragt haben fuhr nach Santos und wollte uns mitnehmen. Wir haben ihn zwar noch etwas skeptisch beäugt und warn uns nicht ganz so sicher ob wir wirklich einsteigen sollten, schließlich ist carona fahren gerade für mädels nicht grad die sicherste Reisemöglichkeit. Jedem, dem wirs danach erzählt haben ist fast ausgerastet. Aber na gut. Wir ham gedacht. Wir sind 4 Mädels, uns passiert schon nichts.
Nach ungefähr 2 h warten sind wir dann so gegen halb 10 endlcih losgefahren.
Im Fahrerhaus (Frauke vorne; Sally dahinter)Es war zwar etwas beengt zu 5. in der Kabine, trotzdem konnten sich immer 2 hinten auf dem Bett schlafenlegen, auch wenn mehr gestapelt als ausgestreckt. Die anderen beiden mussten unseren sehr geschwätzigen LKW fahrer unterhalten. Schon nach kurzer Zeit ist er uns ziemlich auf den Geist gegangen.
Leider kommt so ein LKW mit zwei Anhängern nicht ganz so schnell vom Fleck. Ich glaube durchschnittlich sind wir so um die 50 – 60 km/h gefahren. Noch vor Sao Paulo ich glaube um 1Uhr nachts musste unserer Fahrer dann ne Pause machen, weil er sonst echt fast eingepennt wär. Aber zu 5. in der Kabine schlafen ist echt ne herrausvorderung. Schon nach kurzer zeit war mir das zu viel da drin und ich hab mich raus gesetzt. Aber nachdem ich relativ schnell von 2 mysteriösen Typen angequatscht wurde, hab ich mich dann lieber mit der beengten kabiene abgefunden. Nach ca 2 h schlaf gings dann weiter richtung santos. Um 5 Uhr morgens kamen wir in der Einfuhrstation an. Da hat uns unser netter LKW fahrer erklärt, dass wir jetzt erst mal 2 h warten müssen bis seine Ladung freigegeben ist. Um kurz vor 7, nachdem sich immer noch nichts getan hat, hat er dann einen befreundeten LKW fahrer organisiert, der uns bis nach santos rein mitnimmt. Zum Schluss war seine väterliche Führsorge kaum noch mehr zu ertragen und wir waren froh ihn endlich los zu sein. Nach einer weiteren Stunde waren wir dann endlich in Santos im Hafen. Und eine weiteren Stunde später war dann endlich ein Taxi organisiert, dass und zum Haus bringt von Guillherme, unserer über Couchsurfing organisierten Unterkunft (wo wir sogar zu 4. unterkommen konnten, total genial)
insgesammt haben wir fast 14 h für unsere ca.300 km lange Reise von Botucatu nach Santos gebraucht. Dafür aber bis auch die Taxirechnung nichts bezahlt (für jeden vllt 3 Euro)
In Santos
Unser Matratzenlager
Pünktlich um halb 10 standen wir dann vor Guillhermes Tür und ham geklingelt.
Seine 3-Zimmer-Wohnung war an diesem Wochenende wirklich proppenvoll gestopft. Unser Zimmer war komplett mit Matratzen ausgelegt. Im anderen Zimmer haben Guillherme und sein Cousin Rodriguez
geschlafen und in der 2. Nacht kam dann noch ein weiterer Gast dazu: Mylife hat dann noch die Couch im Wohnzimmer belegt. Und nicht zu vergessen der Hund Shiva. Aber trotz dem engen
Aufeinanderleben, der sporadischen Einrichtung (Leintücher oder Decken oder Kissen hats einfach nicht für so viele Leute) und der männlichen Nachlässigkeit, was das Putzen angeht haben wir uns
dort wirklich pudelwohl gefühlt
Unser Gastgeber Guillherme (rechts) und sein Cousin Rodriges (links)Guillherme war echt ein klasse Gastgeber. Voll lieb. Hat sich richtig Programm für uns ausgedacht. Wir durften uns ganz selbstverständlich am Kühlschrank bedienen ("Kühlschrank war frei") und hat uns sogar sein Schlüssel anvertraut. Also besser hättens wir echt nicht erwischen können.
Rodriguez,22, zur Zeit Model, war mit seiner extremlauten Lache und seinem übertriebenen Grinsen aber genausowenig weg zu denken.
MylifeTja und dann war da noch Mylife: eine extrem durchgeknallte, hyperaktive Laberbacke. Zum Glück kam er erst sonntags an. 1 1/2 Tage mit ihm war gerade noch auszuhalten.
Es war schon wirklich witzig was er für Scheiß gemacht hat, aber er sollte mal lernen wann schluss ist^^
einfach nur genialOhne zu schlafen sind wir nach ner kurzen Pause zum uns wieder menschlich machen mit den Jungs mim Auto direkt Richtung Strand. Und ich sags euch. Als wir den Strand und das Meer gesehen ham warn wir einfach nur noch begeistert uns sind als aller erstes losgerannt und ins wasser gejumpt.
Es war wirklich traumhaft dort. Gemütlich mit nem kalten Bier unterm schirm flaggen und bisschen Fisch essen oder mal n Caipi schlürfen. Und die Füße in den feinen weißen sand eingraben. Mal zwischendurch wieder zum Abkühlen ins Meer hüpfen, das einfach genau die richtige Temperatur hatte. Einfach nur genial.
Guillherme mit seinen Mädels (v.l.n.r.: Antonia, Frauke, Ich , Sally)Schnell haben wir uns auch der Tagestrukturierung von den Jungs angepasst: Morgens gemütlich aufstehen, dann an strand. um 5e wieder heim ins bett und nochmal schlafen, um 10e aufstehen und weggehen bis ca. 5e 6e. So einfach kann das Leben natürlich auch sein.
Hier nochmal alle zusammen( vorne: Frauke und Mylife, hinten v.l.n.r: Antonia,Ich,Rodriges,Sally,Guillherme)
Leider mussten wir am Montag Abend wieder Tschüss sagen. War echt ne geniale Zeit bei denen. Wir hams richtig genossen.
Heimfahrt
Die Heimfahrt war natürlich nicht unspektakulärer als der Rest des ganzen Wochenendes. Montags sind wir extra früh aufgestanden um auf jeden Fall rechtzeitig uns bei unserem zweiten LKW-Fahrer von der Hinfahrt anzurufen. Er hat uns nämlich seine Handy nummer gegeben und gemeint, wir sollen uns am Montag bei ihm melden, vllt kann er uns mitnehmen und ansonsten vllt einen anderen LKW Fahrer organisieren. Leider hat sich mittags dann rausgestellt, dass er erst so gegen Mitternacht losfahren wird. Wir hatten natürlich Bedenken (gerade wegen unserer 12 h Hinfahrt) ob wir das rechtzeitig dann schaffen morgens um 7.20 Uhr auf der Arbeit zu stehen. Nach etwas recherchieren im Internet und ein paar telefonaten von unseren Jungs hat sich dann allerdings rausgestellt, dass an diesem Tag kein Bus direkt von Santos nach Botucatu fährt und dass es über Sao Paulo auch nciht grad einfach und vor allem nicht billig wird. Also haben wir uns entschieden dann doch Carona zu nehmen und haben einen Treffpunkt mit unserem LKW fahrer ausgemacht.
Also sind wir um 11 Uhr bei den Jungs los mit dem Taxi richtung Hafen. Aber leider ist das nicht so ne kleine popelige Tankstelle wie in Botucatu sondern ein riesen Hafen. Nach 2 unfähigen Taxifahrern waren wir immer noch nicht annähernd an der richtigen Adresse. Und so langsam wurde uns etwas mulmig zu mute. Die Uhr tickte, keiner konnte uns so genau sagen wo wir hin müssen und auf dem Hafengelände war es nicht wirklich sicher. Alle ham uns geraten, nicht dort einfach rumzulaufen. Entweder würde man uns für Nutten halten oder ausrauben. Macht eim richtig Mut. Der Polizist in der kleinen Polizeistation bei der wir nach dem 2. Taxi ausgestiegen sind, war auch wenig begeistert von uns. Aber er hat 2 Männer angerufen und die ham uns dann netterweise weiter geholfen und uns schließlich sogar zu unserem LKW fahrer gefahren. Aber auch da hatten wir uns dann nicht mehr so ganz wohlgefühlt anfangs. Es war doch alles ein bisschen unheimlich in dem Hafen. Nach noch einer halben stunde warten gings dann endlcih um 1 Uhr nachts los. Wir ham uns in der noch kleinern Kabine wie auf der Hinfahrt weitgehend arrangiert uns konnten auch 3-4 h jeweils schlafen.
Sally und ich etwas panisch an der Straße: Mensch warum hällt denn keiner anDoch um halb 7 wurden wir dann langsam unruhig. Unser Fahrer hatte ja eigentlich versprochen um 6 uhr in Botucatu zu sein. um halb 7 waren wir aber immer noch nciht in Botucatu und die Uhr tickte. Pünktlich um 7 kamen wir dann an der Tankstelle ca. 10 min mit Auto entfert von unserer Demetria an. Doch in 20 min sollten Sally und ich auf der Arbeit sein. Sofort ham wir ein taxi bestellt, das sollte auch in 10 min da sein, aber nach ner viertel stunde war immer noch nix von ihm zu sehen. Sally und ich ham uns während des wartens schon mal an die Straße gestellt und den Finger rausgestreckt. um 7.15 kam hat dann auch tatsächlich eins angehalten. Also sind wir schnell eingestiegen. Leider hat der Fahrer nicht den erhofften weg an der Demetria vorbei genommen und plötzlich ham wir uns in Botucatu direkt befunden, von wo aus wir wussten dass es min ne viertel stunde zur Demetria ist. Etwas pahnisch haben wir dann mit unserem Fahrer geredet und er hat uns dann sogar total lieb noch bis vor die Tür von der Schule gefahren. Schnell die Rucksäcke bei den Mädels in der Pousada abgestellt bin ich dann rennend mit 40 min Verspätung im Kindergarten angekommen. Hab mich kurz entschuldigt und dann gleich los arbeiten. Ich hab trotz fast keinem Schlaf und keinem Frühstück echt wunderbar durchgehalten. Aber nach der Arbeit haben wir uns dann sofort hingelegt. Und ihr glaubts nciht. Wir haben durchgeschlafen bis zum nächsten Morgen. 14 h Schlaf. Richtig genial. und ich hätte noch weiter schlafen können. Wir ham festgestellt, dass wir seit unserer Ankuft in Brasilien am 15 September nicht einmal richtig ausgeschlafen hatten. Das war dann wirklich längst überfällig.
Das wars schon von unserem genialen Wochenende. Ist wirklich ein langer Eintrag geworden, aber wir ham auch wirklcih viel erlebt und ich denke nciht, dass wir dieses Wochenende so schnell vergessen werden.
Zur Beruhigung an alle die jetzt vllt besorgt sein könnten. Wir ham begriffen, dass Carona mit dem LKW hier in Brasilien wirklcih ne gefährliche Sache ist und ich glaub nciht, dass wir das so schnell wieder machen werden.
Sa
24
Okt
2009
Festa da primavera
Letzten Sonntag war bei uns im Kindergarten Frühlingsfest.
Die Kinder ham sich die ganze Woche schon tierisch drauf gefreut. Leider sind wir ne stunde zu spät zum vorbereiten gekommen, weil uns keiner gesagt hatte, dass die uhr umgestellt wurde. Und in deutschland wurde sie ja heute auch umgestellt. Dh.: ich bin zu Deutschland jetzt nur noch 3 h auseinander. Voll genial.
Blumenmädchen
Am anfang wurde auf dem Frühlingsfest erst einmal für jedes Kind ein Blumenkranz gebastelt. Sah total süß aus. Lauter kleine süße Kinder mit Blumen im Haar.
Wir haben für uns natürlich auch ein gemacht

Danach gabs ne kleine Geschichte für die Kindern und Eltern von Sao Michael (glaub ich zumindest) . Hat mich iwie voll an Dornröschen erinnert. So mit Prinzessin die in Schlaf fällt und Prinzen der sie rettet. Wer weiß ob ich das alles so richtig verstanden hab^^
Jedes Kind hat dann ein kleines Säckchen bekommen mit Sonnenblumensamen drin und eine kleine Schaufel und dann sind wir alle in Garten gegangen und haben die Kerne überall eingepflanzt.
TrampenLetzte woche waren wir dann auch mal wieder in der Stadt einkaufen. So langsam haben wirs raus mit trampen. Von der Demetria in die Stadt klappt das eig wunderbar. Man muss nur vor zur großen Straße laufen. Da nehmen ein die Leute sehr gerne mit. Meistens kennen sie einen nämlich vom sehen irgendwoher, zb aus der Schule. Zurück aus der Stadt muss man dann allerdings den Bus nehmen. Oder man hat ganz viel Geduld und glück
Streichen in luftiger HoeheNachmittags haben Frauke und ich, wie ich schon mal erwaeht habe, eher hausmeisterliche Aufgaben. Letzte woche haben wir die einen halben Raum gestrichen. Das hat eigentlich wirklich Spass gemacht. Um aber bis an die Decke zu kommen mussten wir auf diese hohe leiter krabbeln. Eine wackelige angelegenheit, va wenn man bissle hoehenangst hat. Aber man gewoehnt sich an alles.
hier der Beweis
hat mal wieder lange gedauert bis ich mein blogeintrag geschafft hab. Aber ich hab einfach viel zu wenig zeit dafuer. Va wollt ich euch noch von unserem Wochenende berichten. Aber das schaff ich warscheinlich nciht mehr.Der naechteste eintrag wir warscheinlich auch wieder ne weile dauern, weil wir dieses wochenende mal wieder noch den Montag als feiertag dazu bekommen. und das muessen wir natuerlich ausnutzten. Frauke, Antonia, Sally und ich wollen uebers wochenende an die Kueste bei Sao Paulo gehen nach Santos. Wird bestimmt super. Ich hoffe nur das wetter macht mit. Bei diesem staendigen wechsel kannst dich echt auf nix einstellen.
Also wuenscht uns glueck. Ich schick euch noch n paar sonnenstrahlen aus Brasilien.

